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P. Paul (Vikar in Schwarzach), P. Witold (Pfarrvikar),und Br. Pawel (Koch und Mesner) bilden neben

 P. Marek (nicht im Bild) die Klostergemeinschaft

 

Ein Brief an die Pfarrgemeinde beschreibt die Klostergemeinschaft näher:

 

 

Liebe Gemeinde,

vielen von Ihnen stellt sich vielleicht die Frage, nachdem ein Franziskanisches Kloster auf dem Bogenberg gegründet worden ist, was die Ordensleute dort eigentlich machen und wie ihr tägliches Leben aussieht.

Ein Kloster besteht aus einer Gemeinschaft, die stets aus mehreren Mitgliedern besteht.
In unserem Fall  ist es vorgeschrieben, dass es mindestens drei Ordensleute sein müssen. Unsere Gemeinschaft besteht aus vier Mitbrüdern, den Patres. Ein so genannter Laienbruder ergänzt unseren Kreis noch.
Im Einvernehmen mit dem Bischof der zuständigen Diözese werden den einzelnen Mitbrüdern verschiedene seelsorgliche Dienste und Pflichten zugeteilt. Eine nicht unbedeutende Aufgabe eines Klosters aber besteht darin, durch das gemeinschaftliche Leben von Jesus Zeugnis abzugeben.

Der Rhythmus des Tagesablaufs wird in jedem Kloster durch ein Programm vorgegeben. Dabei nehmen den entscheidenden Platz die Gebetsstunden ein, denn ein Kloster ist nicht nur eine Lebens-, sondern vor allem eine Gebets- und Glaubensgemeinschaft. Dies stößt in der heutigen immer heidnischer werdenden Welt oft auf Unverständnis. Vier Mal am Tag werden die für jeden Tag vorgesehenen sog. Stundengebete durchgeführt.

Hinzu kommen die Pflichten in den Gemeinden. P. Marek hat als Pfarradministrator, Kustos des Wallfahrtortes und Guardian, Vorsteher, des Klosters die Aufgaben, die Gemeinde zu betreuen, Pilgergruppen zu empfangen, das Zusammenleben der Gemeindemitglieder zu koordinieren (PGR, KV) und auch die übrige Seelsorge in der Gemeinde zu leisten. Darüber hinaus soll er sich um alle Belange des Klosterlebens kümmern und diese auch regeln. Er ist also nicht nur für das Leben der Gemeinde, sondern auch der Klostergemeinschaft zuständig. Selbstverständlich ist er dabei nicht allein und auf sich selbst gestellt. In seinen Aufgaben wird er von der Klostergemeinschaft unterstützt. 

Konkret sieht es so aus, dass ihm innerhalb der pfarrlichen Verpflichtungen Pater Witold zur Seite steht, um manche Aufgaben mit ihm zu teilen. P. Witold wurde von unserem Bischof zum Pfarrvikar ernannt. Dies bedeutet, dass er den Pfarrer in manchen Aufgaben vertreten darf und die Pflichten mit ihm teilt.

Der dritte Mitbruder, Pater Paul, wurde zum Pfarrvikar der Pfarrei Schwarzach und Perasdorf ernannt. Grundsätzlich erfüllt er seine Arbeit in diesen beiden Gemeinden nach Absprache mit dem zuständigen Pfarrer vor Ort. Dazu kommen noch Vertretungen im Dekanat, falls ein Pfarrer verhindert ist.

Unser vierter Mann im Bund ist vielen bereits als Bruder Pawel bekannt. Er sorgt sich als Koch des Klosters um das leibliche Wohl seiner Mitbrüder. Zusätzlich können ihn die Kirchenbesucher als gewissenhaften Mesner in der Kirche erleben. Auch die Arbeit im Garten ist ihm nicht fremd, wobei er in diesem Bereich auf  Unterstützung seiner Mitbrüder zählen darf.

Übrigens beginnt unser Tag bereits um 6 Uhr morgens mit Aufstehen und wird mit dem Abendgebet um 21.30 Uhr offiziell abgeschlossen. Danach hat jeder für sich noch etwas Zeit für persönliche Meditation oder Gebet. Das alles erschöpft selbstverständlich nicht das ganze Leben der Mitbrüder. So hat jeder noch Freizeit, um etwaigen Hobbys nachzugehen, gemeinsam einen Ausflug zu unternehmen oder den Brüdern anderer Klöster einen Besuch abzustatten.
Wer mehr über uns erfahren möchte, sei recht herzlich begrüßt. Ich versichere Ihnen, keiner wird von uns abgewiesen.
Wir wünschen allen Lesern dieses Briefes Gottes Segen und grüßen Sie mit dem franziskanischen  Ruf „Pace e bene“, was übersetzt „Friede und Heil“ heißt.

 



Pfarrei Bogenberg | info@pfarrei-bogenberg.de